Passives Investieren - Was ist das eigentlich?

28. Juli 2021

Wie man durch Nichtstun zu den besten 10-15% alle Anleger gehören kann!

Sicher hast du schon vom „passiven Investieren“ gehört. Doch was macht diese Strategie so erfolgreich – und warum schlagen 85–90 % aller Anleger den Markt nicht?

 

Bevor wir uns mit der Methode des passiven Investierens beschäftigen, schauen wir uns zunächst das Gegenteil an.

 

Was ist aktives Investieren?


Aktives Investieren bedeutet, gezielt Aktien oder Zeitpunkte auszuwählen, um eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen. Dieses sogenannte Stock Picking oder Market Timing klingt reizvoll, scheitert aber in der Praxis meist. Studien zeigen: Die meisten Anleger schlagen den Markt langfristig nicht – übrigens auch Profis nicht.


Passives Investieren: Die entspannte Alternative


Passives Investieren setzt auf eine einfache, wissenschaftlich belegte Strategie: prognosefrei, breit gestreut, langfristig und mit geringen Kosten. Wer sich daran hält, gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den besten 10–15 % aller Anleger.


Die vier Grundprinzipien:

 

  • Prognosefrei investieren
    Alle öffentlich bekannten Informationen sind im Kurs enthalten. Tipps aus Foren oder Finanzzeitschriften bringen langfristig keine Überrendite. Auch Finanzberater liegen auf Dauer kaum besser. Einzelne Glückstreffer sind Zufall, keine Strategie.
  • Langfristiges Buy-and-Hold
    Einmal gekauft, bleibt das Investment liegen. Keine Panik bei Kurseinbrüchen, kein hektisches Umschichten bei Aufschwüngen. In der Krise heißt es: Ruhe bewahren und nichts tun.
  • Diversifikation
    Breite Streuung über Länder, Branchen, Währungen und Anlageklassen senkt das Risiko ohne Renditeverzicht. Diversifikation kostet nichts, bringt aber Stabilität.
  • Kosten niedrig halten
    Hohe Kosten fressen die Rendite. Selbst scheinbar kleine Unterschiede summieren sich über Jahrzehnte zu Tausenden Euro Verlust. Günstige ETFs und ein kosteneffizienter Broker sind entscheidend.

 

Passives Investieren erfordert Geduld und Disziplin – aber keine ständigen Entscheidungen. Wer sich an die einfachen Regeln hält, spart Zeit, Nerven und Geld und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig erfolgreicher sein als die große Mehrheit der Anleger.


Schon der Volksmund sagt: Hin und her macht Taschen leer.


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